BausachverständigerBSV-HEYER
 

Materialprobe & Verdünnungsverfahren - Präzise Schimmelpilzanalyse von BSV HEYER


Die Materialprobe im Verdünnungsverfahren gehört zu den zuverlässigsten Methoden, um Schimmelpilzbefall, Feuchteschäden und mikrobiologische Kontaminationen in Baustoffen eindeutig nachzuweisen.

Gerade im Unterestrichbereich, in Dämmmaterialien, Putz, Tapeten oder Hohlräumen treten häufig verdeckte Schäden auf, die sich mit einer reinen Luftmessung nicht sicher feststellen lassen.

Mit einer professionellen Materialprobe durch BSV HEYER Thorsten Wilhelm Heyer Sachverständigenbüro für Bauwesen & Gebäudeschäden erhalten Sie eine rechtssichere, laborbasierte Analyse, die Art, Umfang und Aktivität des Schimmelbefalls exakt dokumentiert.


Wann ist eine Materialprobe sinnvoll?

Eine Materialprobe im Verdünnungsverfahren wird besonders empfohlen bei:

  • Feuchteschäden im Estrich und Unterboden
  • Verdacht auf verdeckten Schimmelpilzbefall
  • Fäkalschäden / Rückstau / Abwasserschäden
  • Massiven Wasserschäden
  • Schimmel in Dämmmaterialien, Putz oder Tapeten
  • Abklärung von Sanierungsbedarf und Ausbaugrenzen
  • Bewertung toxischer oder hygienisch relevanter Mikroorganismen

Diese Methode liefert belastbare Ergebnisse selbst bei tiefsitzendem Befall, der äußerlich oft nicht erkennbar ist.


Beprobung – So erfolgt die fachgerechte Materialentnahme

Für eine exakte Laboranalyse werden poröse und feuchteempfindliche Baustoffe beprobt.
Die Entnahme wird ausschließlich mit desinfiziertem und sterilen Werkzeug durchgeführt, um Kontaminationen auszuschließen.

Empfohlene Vorgehensweise

  1. Desinfektion des Werkzeugs Reinigung mit 70%igem Alkohol oder Abflammen zur vollständigen Sterilisation.
  2. Probenmengen je Materialart:

  • KMF (künstliche Mineralfasern) ca. 5 g, Würfel mit 5 cm Kantenlänge
  • Putz ca. 25 g, eine Handvoll
  • Styropor (Polystyrol) ca. 2 g, Würfel mit 5 cm Kantenlänge
  • Tapete 100 cm², etwa handtellergroß


3. Verpackung & Beschriftung: Saubere, luftdichte Kunststoffbeutel verwenden

4. Beschriftung: Ort, Datum, Material, Schadensart

5. Eine zusätzliche mikroskopische Begutachtung wird empfohlen, um Schimmelpilzstrukturen, Sporen und Materialzerstörung direkt zu erkennen.


Ergebnis – Was zeigt die Laboranalyse?

Im Labor wird die Probe über eine Verdünnungsreihe auf verschiedene Nährböden übertragen, inkubiert und anschließend ausgewertet.
Die Analyse liefert:

  • Schimmelpilzmenge in KBE/g (Koloniebildende Einheiten je Gramm Material)
  • Art und Zusammensetzung des anzüchtbaren Schimmelpilzbefalls
  • Bewertung von Feuchteindikatorpilzen
  • Identifikation hygienisch relevanter oder toxischer Pilzarten
  • Hinweise auf Fäkalschäden (z. B. Bakterien aus Abwasserkontamination)
  • Einschätzung, ob ein Materialausbau nötig ist


Bewertung der Befallstiefe und -ausbreitung

Eine fachgerecht geplante Materialprobenahme ist entscheidend, um Sanierungsgrenzen, Gesundheitsrisiken und Feuchtigkeitseinflüsse korrekt beurteilen zu können.

Prinzip des Verdünnungsverfahrens
Das Verdünnungsverfahren beruht auf einem wissenschaftlich etablierten Grundprinzip:

  • Zerkleinerung und Aufbereitung des Materials
  • Herstellung definierter Verdünnungsstufen
  • Ausbringung auf Nährböden
  • Inkubation im Labor
  • Quantitative & qualitative Auswertung
  • Identifikation relevanter Schimmelpilzarten


Diese Methode ermöglicht präzise Aussagen auch bei stark verunreinigtem oder heterogenem Material.
Ihre Vorteile mit BSV HEYER

  • Sachverständige Entnahme der Materialproben
  • Laboranalyse nach anerkannten Regeln der Technik
  • Bewertung gemäß UBA-Leitfäden und DIN ISO 16000
  • Klare Sanierungsempfehlungen & Gefährdungsbewertung
  • Dokumentation für Versicherungen, Gerichte, Bauherren
  • Erfahrung aus hunderten Schadensfällen und Gutachten



KONTAKT
E-Mail
Anruf
Karte